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Apr
14
2007

Google überbietet Microsoft und schnappt sich DoubleClick

DoubleClick [golem.de-14.04.07] Online-Werbung soll effizienter und weniger aufdringlich werden

Wie golem.de berichtet, hat sich im Rennen um das Online-Werbeunternehmen DoubleClick Google unter anderem gegen Microsoft durchgesetzt. Allerdings zahlt Google dafür einen stolzen Preis von 3,1 Milliarden US-Dollar, nachdem im Vorfeld darüber spekuliert wurde, DoubleClick könne für rund 2 Milliarden US-Dollar den Besitzer wechseln.

Ende März 2007 berichtete das Wall Street Journal, dass der Finanzinvestor Hellman & Friedman einen Käufer für DoubleClick suche, aber auch über einen Börsengang nachdenke. Hellman & Friedman kaufte DoubleClick 2005 für rund 1,1 Milliarden US-Dollar und hat seitdem einige Teile des Unternehmens veräußert, um an anderen Stellen hinzuzukaufen. So gehört der einstige deutsche DoubleClick-Konkurrent Falk eSolutions AG mittlerweile zu DoubleClick.

Nun geht DoubleClick für 3,1 Milliarden US-Dollar in bar an Google. Auch Microsoft hatte angeblich entsprechende Gespräche geführt. Das Unternehmen bietet Dienste rund um Online-Werbung an, betreibt unter anderem AdServer für zahlreiche Webseiten, machte 2006 etwa 150 Millionen US-Dollar Umsatz und ist weltweit Marktführer in diesem Bereich.

Künftig werde die Google zusammen mit DoubleClick „überlegene“ Werkzeuge für die Auslieferung und Analyse zielegerichteter Werbung anbieten. Die Relevanz von Anzeigen, die Nutzer zu Gesicht bekommen, soll steigen. Website-Betreiber verspricht Google Zugang zu neuen Kunden und eine effiziente Monetarisierung ihrer Werbeplätze. Agenturen und Werbekunden will Google künftig einen einfachen Weg bieten, klassische Online-Werbung und Keyword-Advertising über eine Schnittstelle abzuwickeln.

„Es war immer unser Ziel Online-Werbung besser zu machen – weniger aufdringlich, effektiver und nützlicher. Zusammen mit DoubleClick wird Google das Internet für Nutzer, Werbtreibende und Website-Betreiber effizienter machen“, kommentiert Google-Gründer Sergey Brin die Übernahme. Google-Chef Eric Schmidt geht davon aus, dass sich Google durch die Übernahme schneller am Markt durchsetzen wird. (ji)

Quelle: www.golem.de (14.04.07)

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