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Sep
06
2007

So sieht die Google-Suche der Zukunft aus

2007-09-06 232248[HUBERT BURDA MEDIA-6.09.2007] „Wenn die Suchmaschinen-Technologie ein Buch mit 300 Kapiteln ist“, zitiert Googles Vizepräsidentin Marissa Mayer (32) ihren Chef Larry Page, „dann sind wir jetzt gerade einmal am Ende von Kapitel drei angelangt.“ Exklusiv in der aktuellen Ausgabe von TOMORROW, dem Magazin für die digitale Welt, verrät Mayer, wie die Suche der Zukunft aussieht und woran bei Google gerade gearbeitet wird.

Zum einen entwickelt man am Firmensitz in Mountain View eine Technologie, die „angelernt“ wird – sie soll denjenigen Menschen kennenlernen, der sie benutzt. Mayer: „Ein Fußballfan, der nach dem Begriff ,Chelsea´ sucht, wünscht sich mit großer Wahrscheinlichkeit ein anderes Ergebnis als ein Tourist, der plant, das gleichnamige Stadtviertel in New York beziehungsweise London zu besuchen.“ Weiterhin wird der Suchmaschinen-Riese künftig mehrere seiner Dienste gleichzeitig durchstöbern, etwa die Büchersuche (Google Book Search) oder die neuesten Schlagzeilen (Google News). „Universal Search“ heißt dieser Dienst, der sich derzeit allerdings noch in der Entwicklungsphase befindet.

Außerdem sollen die Übersetzungsprogramme weiter verbessert werden, um auch denjenigen Nutzern Zugang zu Informationen im Internet zu verschaffen, die kein Englisch können. Ebenfalls Priorität genießt die Bereitstellung der Google-Dienste für mobile Endgeräte. Schließlich gebe es auf der Welt dreimal so viele Mobiltelefone wie Computer, so Mayer. Die Google-Vizepräsidentin weiter: „Für den einen sind dies angenehme und nützliche Zusatzfunktionen, für den anderen ist es die Verbindung zum Rest der Welt – mit besseren Bildungschancen und neuen Perspektiven.“

Die ganze Zukunftsvision der Google-Vizepräsidentin jetzt in TOMORROW 10/07.

Quelle Pressemitteilung: www.burda.de (6.09.2007)

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