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Okt
09
2007

IT-Outsourcing bei Commerzbank und Dresdner Bank

2007-08-23 212144[golem.de-9.10.2007] IT-Mitarbeiter werden mit ausgelagert

Wie golem.de berichtet, lagern die Dresdner Bank und die Commerzbank ihre IT aus: Drucker- und PC-Hersteller Hewlett-Packard verwaltet in Zukunft die IT-Landschaft der Commerzbank mit 33.000 PC-Arbeitsplätzen und 12.000 Druckern. Der internationale IT-Dienstleister Atos Origin soll künftig eine Reihe von Applikationen der Dresdner Bank managen.

Das Abkommen zwischen Hewlett-Packard und der Commerzbank, das die an HP übertragenen Dienstleistungen wie E-Mail-Management, Infrastruktur-Services und Management der Desktop-Umgebung regelt, läuft zunächst über fünf Jahre. Die Commerzbank zahlt dem PC- und Druckerhersteller eine Summe im unteren dreistelligen Millionenbereich, Branchenkreise sprechen von etwa 150 Millionen Euro. Die Dresdner Bank hat sich an Atos auf sieben Jahre gebunden. Details zum Vertragsvolumen sind nicht bekannt.

Neben einer Kostenersparnis soll die Partnerschaft zwischen HP und der Commerzbank auch Lösungen hervorbringen, die die Marktposition der Commerzbank stärken. Zugleich aber soll das Outsourcing dem zweitgrößten Kreditinstitut in Deutschland viel Geld einsparen. Um welche Höhe es hier geht, hat die Commerzbank nicht verraten. In jedem Fall werden rund 100 IT-Mitarbeiter der Commerzbank in Zukunft für HP arbeiten.

Im Zuge der vereinbarten Partnerschaft zwischen Atos Origin und der Dresdner Bank wechseln 200 IT-Experten das Lager. Auch hier geht es darum, die Anwendungsentwicklung zu stärken: Atos Origin übernimmt von der Dresdner Bank die Wartung und Weiterentwicklung von IT-Applikationen für das Privat- und Firmenkundengeschäft.

2002 hatte bereits die Deutsche Bank ihre IT außer Haus gegeben, da 14 Prozent des Verwaltungsaufwands auf diesen Bereich entfallen seien. (yg)

Quelle: www.golem.de (9.10.2007)

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