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Okt
14
2008

Deutsche Post: Briefpreise innerhalb Deutschlands auch 2009 stabil

2008-10-14 205624s[Deutsche Post-13.10.2008] Bundesnetzagentur bestätigt Preisantrag der Deutschen Post

Die Preise der Deutschen Post für Briefe und Postkarten zum Versand innerhalb Deutschlands bleiben im nächsten Jahr unverändert. Die für die Regulierung der wichtigsten Briefpreise zuständige Bundesnetzagentur folgt damit dem Preisantrag der Deutschen Post.

Das Porto für den Standardbrief in Deutschland wird somit nach einer Preissenkung 2003 im siebten Jahr stabil 55 Cent betragen bei unverändert höchster Qualität. Auch die Preise für andere nationale Briefprodukte wie Postkarte, Kompakt-, Groß- und Maxibrief sowie Briefzusatzleistungen bleiben unverändert.

Damit gibt die Deutsche Post bei einer allgemeinen Teuerungsrate von aktuell über drei Prozent ein deutliches Zeichen gegen den allgemeinen Teuerungstrend. Trotz steigender Produktionskosten können die Post-Kunden auch 2009 von stabilen Briefpreisen profitieren.

Bei Briefen in das Ausland verfolgt die Deutsche Post weiter das Ziel einer Bereinigung der Preisstrukturen und einer Vereinfachung für die Kunden. So wird es künftig analog zum nationalen Portfolio einen internationalen Großbrief bis 500 Gramm geben. Im Zuge dieser Harmonisierung erhöhen sich die bisherigen Preise für Briefe zwischen 50 und 100 Gramm, während die Preise für Briefe zwischen 100 und 500 Gramm deutlich sinken.

Zudem erhöhen sich die Preise bei eher selten nachgefragten Produkten wie dem Kompaktbrief bis 50 Gramm ins Ausland von 1,00 auf 1,25 Euro bzw. von 2,00 auf 2,20 Euro. Für bestimmte Geschäftskundenprodukte wird es vereinfachende Preisanpassungen geben.

Nach dem gesetzlich vorgeschriebenen Preisfestsetzungsverfahren hat die Deutsche Post die Möglichkeit, 2009 die Preise für einen festgelegten Warenkorb aus nationalen und internationalen Produkten im Durchschnitt um 0,4 Prozent zu erhöhen. Das Unternehmen wird jedoch diesen Spielraum nicht ausschöpfen, sondern durch Preisveränderungen für internationale Sendungen lediglich eine geringe Preiserhöhung von durchschnittlich 0,1 Prozent realisieren.

Quelle Pressemitteilung: www.dpwn.de (13.10.2008)

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