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Jun
18
2009

CHIP Online: Apple und Amazon bei Musikangeboten ganz vorne

e-commerce [Hubert Burda Media-18.06.09] Musik-Download-Portale im Test

Rund 150 Millionen Songs wurden 2008 allein in Deutschland übers Internet verkauft. Doch wo erhalten Kunden die beste Leistung für Ihr Geld? CHIP Online hat es jetzt getestet. „Testsieger ist ganz klar Branchenprimus Apple mit seinem iTunes Store“, sagt Christian Riedel, Chefredakteur von CHIP Online. „Keiner bietet so viel Komfort und ein so großes Angebot. Doch wer lizenzfreie MP3-Musik möchte, ist beim Zweitplatzierten, dem Amazon MP3-Store, besser bedient.“

Die CHIP-Online-Redaktion verglich in dem Test die fünf größten deutschsprachigen Musik-Donwload-Portale iTunes Store, Amazon MP3 Store, Musicload, Napster und Nokia Musikstore. „Sehr schnell zeigte sich dabei, dass sie sich nicht nur bei der Bedienung und den Preisen, sondern auch bei der Auswahl stark unterscheiden“, sagt Christian Riedel. „Anhand eines sehr weit gestreuten Musikkatalogs konnten wir ermitteln, dass keiner mehr Songs bietet, als Apple.“

Besonders viel Wert legten die Tester von Deutschlands größter Computer-Seite im Internet auf das Thema Kopierschutz/DRM (Digital Rights Management). Positiv bewerteten die CHIP-Online-Experten dabei das zunehmende Angebot von Musik im freien MP3-Format. Negativ fiel dabei etwa auf, dass die bei der Musikflatrate von Napster erworbenen Lieder nach einer Kündigung des Abos nicht mehr abspielbar waren. Punkteabzug gab es auch für Apples iTunes Store. Dieser bietet seit kurzem zwar auch rechtefreie Songs an, beschränkt sich aber ausschließlich auf das AAC-Format. „Dieses ist leider nur mit Apples iPods und einigen Sony- und Samsung-Playern abzuspielen“, sagt Christian Riedel. „Eine Konvertierung in MP3 dauert zu lange.“ Das Fazit der Tester: Mit Apple oder Amazon fahren die Käufer von digitaler Musik im Internet aktuell am besten. Die Flatrate-Angebote von Napster und Nokia sind zwar interessant, aber noch ausbaufähig. Der Drittplatzierte Musicload punktete durch vielfältige Bezahlmöglichkeiten und die hohe Bitrate der angebotenen Musik.

Mehr über die einzelnen Download-Angebote sowie den kompletten Test lesen Sie auf www.chip.de

Quelle Pressemitteilung: www.burda.de (18.06.2009)

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