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Jul
27
2009

Quo vadis Zeitschriften?

Quo vadis Zeitschriften?

[G+J-27.07.09] VDZ und Presse-Grosso präsentieren neue Käufermarktstudie

Berlin – Die deutsche Zeitschriftenlandschaft befindet sich im Umbruch, Leser kaufen weniger Zeitschriften, und das Konkurrenzmedium Internet ist auf dem Vormarsch. Dieser Entwicklung widmet sich die Studie „Quo vadis Zeitschriften? – Änderung der Medienlandschaft und Auswirkungen auf den Pressekäufer“. Das im Juli 2009 erschienene Werk ist eine gemeinsame Auftragsarbeit des Bundesverbandes Presse-Grosso und des VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger.

Neben Analysen des aktuellen Forschungsstandes zum Printmarkt werden Rückschlüsse auf das Käuferverhalten am Point of Sale gezogen und Handlungsmöglichkeiten für die Marktpartner aufgezeigt.

Die Mediennutzung in der Bevölkerung hat heute einen nie dagewesenen Umfang erreicht. Publikumszeitschriften profitieren hiervon jedoch nur zum Teil. Insbesondere das Internet führt dazu, dass Funktionen zwischen den Medien neu verteilt werden.

Vor diesem Hintergrund haben Bundesverband Presse-Grosso und VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger das IFCom-Institut, Hamburg, mit der Analyse und Zusammenfassung des aktuellen Forschungsstandes über den Printmarkt beauftragt, um hieraus Rückschlüsse auf Käuferverhalten und Erfolgspotenziale in der Bearbeitung des Printmarktes zu erhalten. 14 Experten aus Wissenschaft und Praxis beleuchten aus unterschiedlicher Sichtweise die Entwicklung des Kaufverhaltens am Presseregal. Thematisch aufgegriffen werden neben den Medienentwicklungen der letzten 25 Jahre und den aktuellen Herausforderungen an Publikumszeitschriften auch Fragen nach den Funktionen von Medien im Allgemeinen und Zeitschriften im Besonderen. Zudem analysiert die Studie vorhandene Erkenntnisse und Resultate der Käufermarktforschung und zeigt hierauf basierend Handlungsmöglichkeiten für die Marktbeteiligten auf.

Dr. Christian Rafflenbeul-Schaub, Inhaber Wilhelm Schmitz GmbH & Co. KG, Duisburg, und Mitglied der Projektgruppe Käufermarktforschung des Bundesverbandes Presse-Grosso, betont: „Mit der vorliegenden Zusammenfassung ‚Quo vadis Zeitschriften?‘ ist uns ein umfassender Überblick über den im Wandel befindlichen Zeitschriftenmarkt gelungen. Für die praktische Arbeit gibt uns die Veröffentlichung des IFCom-Instituts nützliche Hinweise und neue Anregungen.“

Lars-Henning Patzke, Geschäftsführer DPV Network GmbH und Sprecher der VDZ-Projektgruppe Vertriebsmarktforschung hebt die Themenvielfalt und den daraus resultierenden Nutzwert der Studie hervor: „Uns kam es darauf an, aus bereits vorhandenem Wissen in Verlagen, dem Handel und anderen Quellen die aussagekräftigsten Erkenntnisse und Rückschlüsse für den Käufermarkt in einem Kompendium zusammenzufassen.“ Fakten zum Printmarkt werden durch Einschätzungen von Experten sowie Interviews ergänzt. Dabei werden aktuelle, in der Branche lebhaft diskutierte Entwicklungen aufgegriffen, etwa in dem Interview „Invasion der Billigtitel?“.

Die Studie ist im Buchhandel oder über den VS-Verlag, Wiesbaden (Telefax 0611/7878-420, www.vs-verlag.de) erhältlich.

Quo vadis Zeitschriften? Änderung der Medienlandschaft und Auswirkungen auf den Pressekäufer; 2009, 217 Seiten, Broschür., 34,90 Euro; Herausgeber; Dr. Sven Dierks, Geschäftsführer Ifcom Hamburg; Verlag: VS Verlag, Wiesbaden, 2009 ISBN 978-3-531-16778-7

Autoren/Interviews: Maria Gerhards, Walter Klingler, Anke Tschörtner, Michael Schenk, Stefan Heng, Dorothea Nowak, Christiane Heckel, Holger Rußmann, Michael Hallemann, Jörg Thiele, Jens Lönneker, Peter Brummund und Klaus Schönbach.

Weiterführende Informationen sind beim VDZ erhältlich. Internet: www.vdz.de

Quelle Pressemitteilung: www.guj.de (27.07.2009)

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