«

»

Sep
15
2009

Neue Messe Solarpeq zeigt Produktionstechniken für die Solarindustrie

glasstec

[VDMA-15.09.09] Die Messe Düsseldorf ist dabei eine Messe für die Solarindustrie aufzubauen. Gemeinsam mit der Weltleitmesse für die Glasbranche, der glasstec, soll die solarpeq erstmals 2010 in Düsseldorf stattfinden. Gezeigt werden neueste Produktionstechniken für die Dünnschicht- und kristalline Photovoltaik.

„Alle namhaften Maschinenhersteller sind vertreten“
Bernhard Schmitt ist Geschäftsführer der Lenhardt Maschinenbau GmbH. Das zur Bystronic glass Gruppe gehörende Unternehmen fertigt nicht nur Maschinen und Anlagen zur Herstellung und Bearbeitung von Glas, es hat auch das weltweit erste laminatfreie Dünnschichtmodul und die dafür notwendigen Produktionstechniken entwickelt und erfolgreich auf dem Markt platziert.

Die Voraussetzungen, dass sich die solarpeq unter der Vielzahl nationaler und internationaler Solarmessen durchsetzt, sind für Schmitt „ideal“. Er ist „überzeugt, dass das angenommen wird“. Alle namhaften Maschinenhersteller seien vertreten. Auch sein Unternehmen wird vom 28. September bis 01. Oktober 2010 dort neueste Produktionstechniken zeigen.

Glas spielt herausragende Rolle
Was den Geschäftsführer des mittelständischen Unternehmens so positiv stimmt, ist vor allem die Verbindung zwischen der Glas- und Solarbranche, die in Düsseldorf erstmals vollzogen wird. Glas spielt nicht nur als Werkstoff in fast allen Bereichen der Solartechnik eine herausragende Rolle. Viele, vor allem deutsche Glasmaschinenhersteller, haben sich zu unverzichtbaren Partnern der internationalen Solarindustrie entwickelt. Sie liefern Maschinen und Anlagen, die dafür sorgen, dass Solarenergie weltweit zunehmend konkurrenzfähiger wird. Hinzu kommt eine ganze Reihe von Glasherstellern, die in das Geschäft mit der Sonnenenergie eingestiegen sind und eigene Produkte zur Gewinnung von Solarstrom erfolgreich auf dem Markt anbieten. Sie alle sollen auf der solarpeq ihre neuesten Produktionstechniken vorstellen und zwar – und das ist ebenfalls neu – möglichst im laufenden Betrieb.

Das Fundament für einen erfolgreichen Start ist bereits gelegt. Schon auf der glasstec im Jahr 2006 hatten sich 36 Aussteller in dem seinerzeit erstmals eingerichteten Bereich Photovoltaik/Solar präsentiert. Während der letzten glasstec im Jahr 2008 waren es dann bereits mehr als 150. Ähnlich sieht es auf der Besucherseite aus. Eine Erhebung der Messegesellschaft ergab, dass von den 55 000 Messegästen, die auf der letzten glasstec gezählt wurden, 24 Prozent starkes Interesse am Solarbereich hatten. Hans Werner Reinhard, bei der Messegesellschaft als Bereichsleiter für die glasstec und solarpeq zuständig: „Kernidee der neuen Messe ist, den Fokus des erfolgreichen Solar-/PV Segments auf der glasstec zu erweitern und eine klar auf solare Produktionstechnik fokussierte Messe zu etablieren, die alle zwei Jahre parallel zur glasstec in Düsseldorf stattfindet.“

Vielversprechende Resonanz
Die Resonanz aus der Solarindustrie ist durchaus vielversprechend. Schon jetzt haben Branchenriesen wie der weltgrößte Hersteller schlüsselfertiger Anlagen zur Produktion von Solarmodulen, der US-amerikanische Konzern Applied Materials, großes Interesse bekundet. Dasselbe gilt für die im Bereich der Dünnschicht- oder kristallinen Photovoltaik tätigen deutschen Glasmaschinenhersteller. Sie werden vom 28. September bis 1. Oktober kommenden Jahres ihre neuesten Produktionstechniken auf der solarpeq präsentieren. Joachim Schmid, beim Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau als Geschäftsführer unter anderem für die Glasmaschinenindustrie zuständig: „Die solarpeq hat das Zeug, sich zur Weltleitmesse für Produktionstechniken im Bereich Solarenergie zu entwickeln.“ – Es wäre nicht die erste Weltleitmesse, die in Düsseldorf erfolgreich kreiert wurde. Immerhin 23 von ihnen werden schon jetzt in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt durchgeführt.

Quelle Pressemitteilung: www.vdma.org (15.09.2009)

· Gelesen: 1299 · heute: 2