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Jan
16
2010

Keine Chance für Produktpiraten auf der imm cologne

Koelnmesse [Koelnmesse-15.01.10] „No Copy!- Pro Original“ gegen Schutzrechtsverletzungen

Rote Karte für Plagiate – auf der imm cologne setzt sich die Koelnmesse zusammen mit dem Deutschen Patent- und Markenamt gegen Produktpiraterie ein. Die „No Copy! Pro Original“- Initiative ist mit einem Counter vor dem Kongresszentrum Ost in der Passage 10/11 während der gesamten Messezeit präsent. Das Markenzeichen der Initiative, die Hand mit roter Karte und Aufschrift „No Copy“, wird hier zum Blickfang.

Der Counter ist für Aussteller und Besucher Anlaufstelle und Beratungspunkt bei Fragen rund um das Thema Schutzrechtsverletzungen. Die Experten des Deutschen Patent- und Markenamtes geben vor Ort Informationen und Hilfestellungen. Bei Bedarf können die Koelnmesse-Mitarbeiter am „No Copy!“-Counter auch Kontakt zu spezialisierten Fachanwälten aufnehmen.

Wo viele neue Trends und Produkte gezeigt werden, also auf Messen wie der imm cologne, besteht immer die Gefahr von Produktpiraterie. Gleichzeitig bieten Messen betroffenen Unternehmen gute Chancen, Plagiateure zu identifizieren. Anlaufstelle auf der imm cologne für alle Fragen zu diesem Thema ist der „No-Copy!“- Counter. Dieser soll die Aussteller für das Thema sensibilisieren und direkt Hilfestellung geben. Mit dem gewerblichen Schutzrecht können neben vorhandenen Patenten und Marken auch Gebrauchsoder Geschmacksmuster geschützt werden. Was konkret auf die Produkte oder Marken des jeweiligen Ausstellers zutrifft, kann dieser am „No-Copy!“-Counter erfahren.

„Produktpiraterie ist ein zunehmendes Problem des internationalen Messegeschäfts, dem wir engagiert begegnen müssen. Mit `No Copy!´ stehen wir den Ausstellern aktiv zur Seite: Wir wollen Produktpiraten auf unseren Messen keine Chance geben“, betont Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse.

Vor Messebeginn sollten Aussteller klären, ob sie ein gewerbliches Schutzrecht für die eigenen Produkte bzw. Marken besitzen. Diese Unterlagen müssen sie auf die imm cologne mitbringen, um im Ernstfall direkt handeln zu können. Bemerken Aussteller auf einer Messe, dass Produkte kopiert wurden, sollten sie sofort handeln und eine Abmahnung bzw. Unterlassungserklärung erwirken. Die Experten von „No Copy!“ beraten hierzu gerne. Der „No-Copy!“ – Counter auf der imm cologne ist nur eine von verschiedenen Maßnahmen der Koelnmesse, um gegen Produktpiraterie vorzugehen. Liegen der Koelnmesse schon vor einer Veranstaltung konkrete Hinweise zu einer bereits gemachten oder drohenden Schutzrechtsverletzung vor, verweist die Koelnmesse diesen Aussteller bereits im Vorfeld auf die rechtlichen Konsequenzen einer Schutzrechtsverletzung hin. Wurde der Aussteller bereits wegen Produktpiraterie gerichtlich verurteilt, behält sich die Koelnmesse vor, ihn komplett von der nächsten Veranstaltung dieser Art auszuschließen.

Das Engagement der Koelnmesse gegen Produktpiraterie hat 2007 mit der Unterzeichnung eines Intellectual Property Memorandums begonnen. Neben der Koelnmesse unterschrieben es auch Repräsentanten von rund 25 chinesischen Gruppenorganisationen. Die Geschäftspartner verpflichten sich darin zur Einhaltung der entsprechenden gesetzlichen Vorschriften in Deutschland und zum aktiven Schutz von geistigem Eigentums auf Messen.

Nützliche Hinweise und Erklärungen zum Schutzrecht gibt die „No Copy! – Pro Original“ Broschüre auf der Koelnmesse Homepage: http://www.koelnmesse.de Auf der imm cologne steht der „No Copy“ – Counter vom 19. – 24.01.2010 im Ostgelände in der Passage 10/11 in der Nähe des Kongresszentrums Ost

Quelle Pressemitteilung: www.koelnmesse.de (15.01.2010)

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