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Jan
31
2010

METAV 2010 wird zum Gradmesser für wirtschaftliche Erholung der Industrie

METAV 2010 [VDMA-28.01.10] Ausstellerzahl weiter angestiegen

Die Werkzeugmaschinenindustrie hat die Talsohle bei den Auftragseingängen durchschritten. Das gilt insbesondere für die großen Anbieternationen, die sich vom 23. bis 27. Februar 2010 auf der METAV in Düsseldorf treffen. Dort findet die erste umfassende internationale Leistungsschau für die gesamte Metallbearbeitung im laufenden Jahr statt. 680 namhafte Aussteller aus 26 Ländern zeigen auf rd. 32 000 m² Nettoausstellungsfläche ihre Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen für die industrielle Fertigung.

„Die METAV wird zeigen, inwieweit die Abnehmer von Werkzeugmaschinen aus ihrer Schockstarre auftauen“, ist Dr. Detlev Elsinghorst, Präsident der METAV, überzeugt. Als sehr gutes Zeichen wertet er, dass in den letzten Wochen und Monaten die Zahl der Aussteller und der belegten Nettoquadratmeter auf der METAV noch erheblich gewachsen ist. „Die Firmen haben darauf reagiert, dass die meisten Frühindikatoren aufwärts zeigen und wollen zeitnah zu einer Konjunkturerholung, die auf sehr niedrigem Niveau aufsetzt, präsent sein“, erklärt Elsinghorst. Insbesondere Hersteller, die davon profitieren, dass leere Lager wieder aufgefüllt werden müssen, berichteten von Belebung bei den Kunden. Auch im Projektgeschäft zeige sich wieder Bewegung.

Mit intelligenter Fertigungstechnik Herausforderungen meistern

Die METAV 2010 wird auch ein Gradmesser dafür werden, mit welchen Strategien die Industrie aus der Krise kommen will. Die gesamte Investitionsgüterindustrie steht nach der tiefen Zäsur des vergangenen Jahres vor einem weiteren schwierigen Jahr mit großen Herausforderungen. Die Verbraucher beispielsweise fragen nach neuen Produkten, etwa attraktiven Autos mit gleichzeitig sparsamen, umweltfreundlichen Motoren und Antriebskonzepten. Industrieausrüster ihrerseits wollen zusätzliche Abnehmermärkte erschließen, um unabhängiger zu werden. Die Industrie insgesamt muss Strukturen und Konzepte an die gesunkene Nachfrage anpassen. Deshalb stehen Kostensenkung und Prozessoptimierung weiterhin oben auf der Agenda.

Für all dies wird intelligente Fertigungstechnik benötigt. Über die neuesten Entwicklungen dazu können sich Fertigungsexperten auf der METAV 2010 ausführlich informieren. Schwerpunkte auf der Messe sind Werkzeugmaschinen für die Zerspanung und Umformung, Fertigungssysteme, Präzisionswerkzeuge, automatisierter Materialfluss, Computertechnologie, Industrieelektronik und Zubehör.

Darüber hinaus hat der VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) als Organisator der METAV gemeinsam mit Partnern zahlreiche, attraktive Sonderveranstaltungen organisiert. Sie bieten den Produktionsspezialisten aus der gesamten Industrie vertieftes Wissen zu den Themen Schleifen, Herstellung medizintechnischer Produkte, Energieeffizienz bei Werkzeugmaschinen, Automobile Antriebe der Zukunft, Product Lifecycle Management PLM und Strategien für die Nachwuchswerbung (detaillierte Informationen über das Rahmenprogramm unter www.metav.de).

„Wir stehen derzeit am Scheideweg“, prognostiziert Detlev Elsinghorst. Die Werkzeugmaschinenindustrie in Deutschland ist ein starker Industriezweig, der im internationalen Wettbewerb in der Spitzenliga spielt. Platzt der Knoten und es wird wieder investiert, werden die Deutschen vorne mit dabei sein. „Anhaltspunkte dafür werden wir auf der METAV 2010 sehen“, ist sich Elsinghorst sicher.

Quelle Pressemitteilung: www.vdma.org (28.01.2010)

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