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Mrz
15
2010

VDZ gibt grünes Licht für Ad Impact Monitor

Ad Impact Monitor (AIM) [VDZ-18.01.10] Der Ad Impact Monitor (AIM) kommt definitiv

Bei der jüngsten Vorstandssitzung der Publikumszeitschriften im VDZ wurde der Rollout für die größte gemeinsame Forschungsinitiative der Verlage beschlossen. Damit stellen sich die Verlage gemeinsam den wachsenden Anforderungen beim Nachweis der Werbewirkung von Print.

Ziel von AIM ist es, Werbekunden und deren Agenturen ein laufendes Reporting über die Wirkung ihrer Printkampagnen auf den unterschiedlichen Wirkungsniveaus zu ermöglichen. In drei Modulen liefert AIM wichtige Daten darüber, wie sich die Kampagne auf die Markenwahrnehmung, die Markenkaufbereitschaft und den Abverkauf ausgewirkt hat, welche Rolle die verschiedenen Medienkanäle gespielt haben, wie häufig und wie intensiv die Zeitschriftenkontakte erfolgten und welche Kommunikationsleistung die eingesetzten Anzeigenmotive erbrachten.

1. AIM-Marken-Tracking

Der Schwerpunkt des Ad Impact Monitors liegt eindeutig auf dem Marken-Tracking. Das Tracking verdeutlicht die Leistungsbeiträge von Zeitschriften im Media-Mix. Es liefert Informationen, wie sich Bekanntheit, Kaufbereitschaft, Verwendung und andere Zielparameter der Marke in der Zielgruppe durch den Einfluss der Werbung verändern. Diese Daten sind zudem auch Input für Abverkaufs-Modellings und ROI-Berechnungen.

2. RFID-Kontaktstudie

Hauchdünne Funkchips, die jede Zeitschriftendoppelseite eindeutig identifizieren (RFID = Radio Frequence Identification) registrieren im Zusammenspiel mit einem Magazine Reader sekundengenau die Nutzung von Zeitschriften: Wer hat was, wann , wie lange und wie häufig in einer Ausgabe gelesen? Die Daten liefern Aussagen über Nutzungsmuster, Mehrfachkontakte und Nutzungsdauer von Zeitschriftenkontakten.

Der VDZ wird auch Nicht-AIM-Verlagen die Möglichkeit eröffnen, dieses Forschungsmodul für eigene Titel zu nutzen. Ein entsprechendes Angebot wird zurzeit erarbeitet.

3. AIM-Anzeigen-Tracking

Mit Hilfe des Anzeigen-Trackings werden für eine Vielzahl von Anzeigenmotiven Wirkungsdaten wie Recall, Recognitions sowie diverse Actions Taken ermittelt. Actrions Taken geben Auskunft darüber, welche konkreten Handlungen das Anzeigenmotiv beim Betrachter ausgelöst hat (z. B. sich weiter über das Produkt informieren, Website des Herstellers besuchen, Probefahrt vereinbaren, Produkt kaufen). Zusätzlich erfolgt eine inhaltliche Bewertung der Anzeigen nach diversen Einstellungs- und Bewertungsparametern. Auf der Grundlage dieses Datengerüsts erhalten Kunden und Agenturen wesentliche Informationen darüber, ob und wie das Anzeigenmotiv in der Zielgruppe gearbeitet hat. Das Anzeigen-Tracking fungiert damit als reinrassiger Werbemitteltest.

Im vergangenen Jahr lief AIM neun Monate im Rahmen einer Testphase, deren Ergebnisse zahlreichen Unternehmen und Agenturen präsentiert wurden. Die Anregungen und Verbesserungsvorschläge wurden in den zurückliegenden drei Monaten in das AIM-Konzept eingearbeitet, so dass der Ad Impact Monitor nun inhaltlich verbessert in den Rollout geht.

Weitere Informationen zum Ad Impact Monitor wird der VDZ in Kürze veröffentlichen. Interessierte Verlage wenden sich bitte an Holger Busch (h.busch[at]vdz.de).

Quelle Pressemitteilung: www.vdz.de (15.03.2010)

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