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Mrz
20
2010

Neue Fallstudien aus dem G+J Werbewirkungspanel belegen den Erfolgsfaktor Print

G +J Werbewirkungspanel 2010 [G+J Media Sales-18.03.10] Sieben Brandcases sowie Langzeiterkenntnisse zur Wirkung von Publikumszeitschriften zeigen, dass Print für die Wirkung und den Erfolg von Kampagnen unverzichtbar ist.

Seit September 2004 wird im G+J Werbewirkungspanel vierteljährlich eine feste Gruppe von 4.000 Menschen zu ihren Einstellungen zu rund 270 Marken aus 22 Produktbereichen befragt. Neben Print-Werbung werden auch TV- und Online-Werbung berücksichtigt, so dass Aussagen über die Wechselwirkung zwischen den Medien möglich werden und die daraus folgenden Erkenntnisse in die Mediaplanung übersetzt werden können.

In dem heute veröffentlichten Berichtsband „G+J Werbewirkungspanel 2010 Erfolgsfaktor Print“ werden auf 90 Seiten die Wirkungsfacetten von Printwerbung im Rahmen von Mono-Print-Kampagnen sowie im Zusammenspiel mit anderen Mediengattungen untersucht. Im ersten Teil der Publikation werden mit sieben verschiedenen Brandcases für die Marken Mercedes-Benz, comdirect, NIVEA, GEOX, Tetra Pak, John Frieda und Weihenstephan die Kampagnenerfolge analysiert und die Leistungsbeiträge der unterschiedlichen Medien dokumentiert. Dabei zeigt sich einmal mehr, dass Print ein Erfolgsfaktor in der Markenpflege ist.

Verdichtet ergeben sich bei den betrachteten Kampagnen die folgenden zentralen Erkenntnisse:

  • Print bleibt relevant, da es sich auch im Zeitalter der digitalen Medien als Werbemedium behaupten kann: So lassen sich auch in jungen digital geprägten Zielgruppen deutliche Wirkungseffekte über das Medium der Publikumszeitschriften nachweisen.
  • Print wirkt aus sich heraus: Mono-Print-Kampagnen überzeugen auch im 21. Jahrhundert durch ihre signifikanten Effekte bei allen Werbewirkungsparametern und Imagedimensionen über alle Branchen hinweg.
  • Print-Kontakte im Media-Mix erhöhen die Wirkung, indem sie den Sättigungseffekt von TV-Kontakten deutlich ausgleichen. Sie geben einen neuen Impuls zur Markengeschichte hinzu und halten die Wirkung von TV-Spots in der Erinnerung länger frisch. So sorgen sie für eine kontinuierliche und nachhaltige Markenbotschaft.

Darüber hinaus machen die durchgeführten Langzeitanalysen deutlich, dass Marken mit Wirkungseffekten – wie beispielsweise Sympathie- oder Kaufsteigerungen – kontinuierlich mehr Geld in die Gattung der Publikumszeitschriften investieren als Marken, die Wirkungsverluste zu verzeichnen haben.

Im zweiten Teil wird unter der Rubrik „Semantic Mining“ gezeigt, wie mit Hilfe dieses neuen Zusatzinstruments die qualitativen Tiefen der Werbewirkungsforschung beleuchtet werden können. Mit Hilfe einer neuartigen Softwaretechnologie lässt sich die Frage beantworten, welche Werbebotschaften beim Konsumenten angekommen sind und welchen Einfluss der jeweilige Medienkanal auf diese Erinnerungen hatte.

Frank Vogel, stellvertretender Leiter Media-Forschung und -Service: „Die Neuauflage unseres Berichtsbands mit aktuellen Daten aus dem G+J Werbewirkungspanel dokumentiert eindrucksvoll, dass Print im Benchmarking mit anderen Medien gleiche oder bessere Wirkungsergebnisse hervorbringt, häufig sogar mit geringeren Spendings. Über die Zeit haben wir unser Forschungsinstrument immer weiterentwickelt und für quantitative und qualitative Analysen optimiert. Völlig unabhängig von der Analysemethode zeigt sich durchgängig, dass Print ein überaus verlässlicher Werbeträger ist und bleibt!“

Quelle Pressemitteilung: www.gujmedia.de (18.03.2010)

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