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Mai
02
2011

Springer-Buch gewinnt den Paul-Bunge-Preis 2011

Buch Galileo Engineer [Springer Science+Business Media-29.04.11] Galileo Engineer als herausragendes Werk zur Geschichte wissenschaftlicher Instrumente ausgezeichnet

Der diesjährige Paul-Bunge-Preis der Hans R. Jenemann-Stiftung geht an den Wissenschaftshistoriker Matteo Valleriani für sein Buch Galileo Engineer, das bei Springer erschienen ist. Diese Auszeichnung wird Publikationen zuteil, die sich mit der Geschichte wissenschaftlicher Instrumente befassen.

Die Auszeichnung wird im Rahmen einer Vortragstagung der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) in Rostock am 14. September 2011 verliehen.

Galileo Engineer beschreibt den Wissenschaftler Galileo in seiner Rolle als praktischer Mathematiker und Ingenieurwissenschaftler. Das Buch beschreibt den Brückenschlag zwischen Galileos wissenschaftlichem Weg von der Naturphilosophie zu technisch raffinierten Instrumenten, die für die damalige Zeit faszinierende neuartige Geräte darstellten. Außerdem durchleuchtet das Buch die Beiträge Galileos zur praktischen Maschinenlehre und seine Rolle als Lehrer, der über großes praktisches Wissen der damaligen Kunst der Kriegsführung verfügte. Galileos Errungenschaften und Erkenntnisse beruhten auf dem praktischen Wissen aus einer Vielzahl wissenschaftlicher Disziplinen, ohne dass er jemals zum Experten auf diesen Gebieten wurde.

Matteo Valleriani ist Permanent Research Fellow im Bereich Wissenschaftsgeschichte am Max-Planck-Institut in Berlin. Seine Forschung konzentriert sich auf die Wissenschaft der Antike und der frühen Neuzeit. Sein Buch Galileo Engineer hat für seine herausragende Qualität auch den Marc-Auguste Pictet International Prize 2010 gewonnen.

Der Paul-Bunge-Preis wird jährlich von der Hans R. Jenemann-Stiftung vergeben, die von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und der Deutschen Bunsen-Gesellschaft für Physikalische Chemie (DBG) geführt wird. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert und würdigt außergewöhnliche Publikationen, die sich mit der Geschichte wissenschaftlicher Instrumente befassen. Der Preis ist nach Paul Bunge, dem bedeutendsten Entwickler von Präzisionswaagen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts benannt.

Quelle Pressemitteilung: www.springer-sbm.com (29.04.2011)

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